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Verpuppen

Als wir Kinder waren, war die Zeit unendlich, die Gegenwart deckte alles ab.

Alles drehte sich um das Spielen und am Ende vom Spielen war das Nichts, sich auflösen oder wohl schlafen.

Es gab keinen großen Unterschied zwischen Traum und Realität, solche Erklärungen waren vollkommen unnötig.

Doch irgendwann lernten wir die Angst aufzuwachen kennen und damit auch diesen Unterschied.

Woher kommt die Notwendigkeit dieser Trennung?

Die Angst aufzuwachen war das frühe und herkömmliche Zeichen der Anhänglichkeit.

Der Traum war perfekt, die Realität hatte Regeln. Wir sind Komplizen unserer eigenen Diskontinuität geworden. Nun konnten wir nicht weiter in der ewigen Gegenwart leben. Das erste Trauma der Realität, die erste Bestätigung vom Schmerzen.

Der Schmerz bestand jedoch auch aus kleinen Zwischenfällen, die leicht zu vergessen waren. Ein Sturz, ein kurzes Weinen, dann der Trost. Wie wichtig war getröstet zu werden, diese Geborgenheit.

Wir lernten indem wir stolperten, genauso wie jetzt.  Nur damals fielen wir viel öfter, wir schürften uns die Knien auf. Doch rasch waren die Wunden geheilt, sie waren Teil unserer kindlichen Anatomie. Frische, biegsame und flüchtige Wunden. Der Schmerz war geringer oder wir wussten nicht von seiner Existenz, danach haben wir ihn erfunden.

Als Erwachsener stolpert man nicht so oft, die Stürze sind dafür härter, Körper und Seele wehren sich als schwere, träge Masse dagegen, sie glauben etwas zu wissen. Und ja, die Arroganz im Erwachsenenalter macht dich starr, zerbrechlich, gefährlich.

Du fällst, fühlst Schmerz und begreifst es nicht, bis du es begreifst. Und wie immer, begreifst du es oder du tust es nicht.

Tust du es nicht, dann merkst du nichts, du wanderst im Schlaf und verpasst etwas. Wenn du es, im Gegenteil, doch begreifst, könnte es weh tun, und in diesem Moment wächst du auf.

Dann die Freiheit, pubertäres Versprechen, grenzenloses Bedürfnis.

Die Freiheit und die Kontrolle treten gleichzeitig in Erscheinung. Ob sie erobert oder erleidet werden muss, das weiß ich nicht. Sie wandelt jedoch zwischen dem, was wir sind und dem, was wir werden möchten.

Schon als Kinder wird es uns beigebracht, Kontrolle zu erlangen, nicht einzupullern, nicht schreien, nicht weinen. Die Gefahr besteht genau darin, dass du nicht mehr einpullerst, nicht mehr schreist und nicht mehr weinst.

Wie kann man die Kontrolle behalten und gleichzeitig frei sein? Wie kann man sich von Trägheit befreien und den  eigenen Willen beibehalten?

Vielleicht sind gute Kontrolle und gutes Fließen nicht verschieden, es ist ein heiteres sein lassen, sein lassen ohne dabei unsere Essenz auf den Boden zu Vergießen. Es ist, unsere Tropfen zu hüten, sie zusammen zu halten damit sie nach unserem Willen fließen können. Ja, Wille, vor dem Willen können wir uns nicht retten.

Gestern habe ich die Kontrolle verloren, bei der hektischen Suche nach ihr habe ich mich selbst verloren. Ich glaubte an meine gute Absicht, mich fließen zu lassen. Das konnte aber nur funktionieren, als ich frei war, ohne das Bedürfnis, die Kontrolle außerhalb meiner Grenzen zu erlangen.

Ich sah in den anderen die Suche nach Kontrolle, das warf ich ihnen vor. Ich wollte das kontrollieren, was sich außerhalb befindet doch, wie meine Freundin sagt: Wer sich selbst nicht kontrollieren kann, sucht die Kontrolle über die anderen.

Ich konstruierte einen grausamen Spiegel um meine Schulden, Ängste und Frustrationen auf dem Namen eines anderen deponieren zu können.

Dieser andere wäre der, der agiert, der mich was schuldet und mich verletzt. Ich vergaß, dass es ein Spiegel war. Ich vergaß, dass ich es war, der da stand. Ich war der einzige, der agieren, glauben und, übrigens, jenem im Spiegel verzeihen konnte.

Der Spiegel und die Kontrolle, Aporie und Metapher des Unmöglichen.

Ich versuchte jegliche Beziehung zwischen dem Spiegelbild und mir zu leugnen. Jede Bewegung, die ich dort sah, war ein Angriff oder ein äußeres Streicheln, verdient oder nicht, aber mit einer widrigen Absicht, außer meiner Kontrolle.

Die Kontrolle bestand darin, gegen diese Gesten zu kämpfen. So tun, als es nicht ich wäre, gleichgültige Spiegelung, weder gerecht noch ungerecht aber, am Ende, fremd.

Im Spiegel habe ich dich auch konstruiert. Dir habe ich die Macht gegeben, mich zu verstecken. Ich verschwand durch dieses illusorisches Fenster, eine romantische Ausrede vertrat diese Strategie. Ich tat es für dich, für wen?

Also nein, ich behandelte dich wie ein Ding, einen Fetisch. Dich wollte ich besitzen, dich wollte ich reagieren lassen. Ich manipulierte dich, Sebastian, und andere im Namen von deinem Spiegelbild.

Heute habe ich das Gefühl, viel zu spät aufgewacht zu sein, dass niemand da ist, dem ich mein Traum erzählen kann oder wohl ohne die Kraft um Traum und Realität entgegenzusetzen.

Aber wieder ist die Angst vor jenem Unterschied, sicherlich beginnt es heute. Aufwachen bleibt für immer Aufwachen, zu schlafen, schlafen zu können wird wie immer ein passendes Erwachen.

Jene Realität ist mir zu groß, ich wollte sie umfassen, sie auf das Begreifbare reduzieren, ich verirrte mich, ich verlor sie bei dieser unfruchtbaren Übung.

Ich verlor mein Zentrum und meine Chance, ich wollte all das mit meiner Haut umhüllen und diese ist dabei gerissen, es tat Weh, diese Haut verlor ich auch aber… Überraschung! Das war nicht das Ende, es war ein kleiner Tod, das Ende einer alten Haut, das Begräbnis dieses alten Musters und der Beginn einer neuen Welt.

Unermessliche und exquisite Realität, ohne Grenzen, nur das Zentrum vom „hier und jetzt“, ohne unbefriedigte Bedürfnisse, ohne Diskurs, alles ist möglich, alles offen, ist das nicht vielleicht die Liebe?

Nach so vielen Spiegelspielereien, so vielen Zweifeln und alten Lasten kann ich dich wieder lieben, dich lieben mit Sicherheit, weil ich dich unendlich weiß und du trotzdem deines Willen, deiner Kraft und deiner Liebe so sicher bist. Eine Liebe ohne Grenzen, deine Liebe ohne Grenzen, Sebastian.

Es gab nie einen anderen Weg, genau so wie es einmal Hölderlin sagte: „die Dinge waren immer dort“, es gab nie Steuer zu bezahlen, Codes zu entziffern und keine Vormittage zu verewigen,, die Dauer ist, die von den Vorgängen, ihre Wirksamkeit, die von der Gegenwart.

Die Angst lebt in der Phantasie des Übersetzens und in Wirklichkeit gibt es keine Übersetzung, alles ist wo es sein soll, jeder Austausch wird graduell sein, nichts vom konventionellen Ersetzen, nichts von Geschäften mit der Liebe, es gibt weder verkaufte noch gekaufte Liebe, genau so wie es kein hier ohne jetzt und ohne harmloses Versprechen.

Subversion im Gange.

Wiedergeburt der Kunst, einzige Gefährtin, gesunde, notwendige Besessenheit, alte, vergessene Galaxie der Kindheit.

Ich gewinne dich wieder, menschliches Werkzeug in seine Nullstellung. Verbindung mit dem Wesen, der unangekündigt wird, weder Schuld mit der Vergangenheit noch Versprechen für die Zukunft.

Geplante Obsoleszenz, des Zeichens, viszeraler Überlauf der Sinne, alle Sinne im Sinn.

Nicht mehr eine unmögliche Kunst, lieber den Tod vom Verhängnis eines zweideutigen, unbefriedigenden Intellekts. Tod des satten Todes, der von Sterblichen wie ich aufgefressen wird.

Echte Liebe, nackte Anwesenheit, geträumte Abwesenheit. Ist das nicht der Trieb der Schöpfung?

Ewige Begleitung eines Ich aus dem Inneren.

Das, was nicht ruht, sollst du nicht übersetzen oder erklären. Setze dem, was du liebst, keine Grenzen. Es ist Zeit für jetzt, zum Genießen, um wieder und wieder wiedergeboren zu werden. Allen dankend, die jeden kleinen Tod von mir befruchtet haben, mein weites, wunderbares, gegenwärtiges Leben.

“Verpuppen”

Cuando éramos niños el tiempo era infinito, el ahora lo cubría todo.

Jugar era el centro y su cese era la nada, dejar de ser o bien dormir.

No había gran diferencia entre sueño y realidad, aquella aclaración era del todo innecesaria.

Pero en algún momento aprendimos el miedo a despertar y con ello esa diferencia.

¿De dónde viene esa necesidad de diferenciarlas?

El miedo a despertar era el signo temprano y convencional del apego.

Si el sueño era perfecto, la realidad tenía reglas, nos hicimos cómplices de nuestra discontinuidad. Ya no podríamos vivir un ahora por siempre. Primer trauma de lo real, primera verificación del dolor.

Sin embargo el dolor eran también pequeños incidentes olvidables, una caída, un llanto corto hasta el consuelo de quien nos cuida, cuan importantes eran esos consuelos, cuan importantes son esos abrigos.

Aprendíamos cayéndonos, al igual que ahora. Eso sí, caíamos más, más veces, nos rompíamos las rodillas pero rápidamente las heridas sanaban, eran parte de nuestra anatomía infantil, heridas frescas, flexibles y pasajeras. Dolía menos o no sabíamos que dolía, luego inventamos el dolor.

De grandes las caídas son en menor cantidad, pero son más duras, cuerpo y alma en una pesada inercia material, se resisten, creen saber algo. Y si, la arrogancia adulta te vuelve rígido, quebradizo, peligroso.

Te caes, te duele y no comprendes, hasta que comprendes. Y bueno como siempre, comprendes o no lo haces.

Si no lo haces no te das cuenta, vas dormido perdiéndote de algo, si comprendes en cambio es probable que duela, y es allí donde aquella novedad te hace crecer.

Luego la libertad, promesa adolescente, necesidad ilimitada.

La libertad aparece al mismo tiempo que el control. No sé si se conquista o solo se padece pero deambula entre lo que somos y lo que queremos ser.

De niños se nos ensena a tener el control, no mearte, no gritar,  no llorar. El peligro radica precisamente en dejar de mearte, de gritar, dejar de llorar.

¿Cómo tener el control y ser libre al mismo tiempo, como no ser prisionero de la inercia y conservar nuestra voluntad?

Tal vez el buen control no difiere del buen fluir, es un sereno dejar ser, dejar ser sin derramar en el piso lo que somos, un cuidar nuestras gotas, mantenerlas reunidas para que puedan fluir en la forma de nuestra voluntad. Si, voluntad, de la voluntad no nos salvamos.

Ayer perdí el control, me perdí a mi mismo en su búsqueda frenética. Creí  en mi buena intención de dejarme fluir pero solo podía funcionar si era libre, si no cargaba con la necesidad de controlar más allá de mis límites.

Veía en el otro una búsqueda de control, lo acusaba de eso. Quería controlar lo que está afuera pero como bien dice mi amiga: quien no se controla a si mismo quiere controlar a otros.

Construí un espejo cruel, uno en que pudiera depositar mis culpas, mis miedos y frustraciones bajo la excusa de un otro.

Ese otro sería quien actúa, quien me debe y quien me hiere. Olvidé que era un espejo, olvidé que era yo quien allí estaba y que era el único que podría actuar, creer y por cierto perdonar a aquel que se refleja.

El espejo y el control, aporía y metafora de lo imposible.

Pretendía que ese reflejo no tuviera relación alguna conmigo, cada movimiento que allí veía era un ataque o una caricia exterior, merecida  o no, pero con una intensión adversa, fuera de mi control.

El control era luchar con esos gestos, pretender que no eran yo, reflejo indiferente, ni justo ni injusto pero ajeno al fin.

En el espejo también te construí, opacando mi reflejo, dándote el poder de ocultarme, desaparecí en esa ilusoria ventana, una excusa romántica defendía esa estrategia, lo hacía por ti, ¿por quién?

Pues no, te traté como una cosa, un fetiche, quise poseerte, quise producir reacciones en ti, te manipule a ti Sebastian y a otros en el nombre de tu reflejo.

Hoy despierto con una sensación de despertar tarde, sin poder contarle a nadie mi sueño o bien sin poder oponer sueño y realidad.

Pero es de nuevo el miedo a aquella diferencia, lo cierto es que hoy es el inicio de esto, despertar siempre será despertar, dormir, tener el poder de dormir será también como siempre un despertar oportuno.

Aquella realidad me quedó grande, quise abarcarla,  reducirla a lo comprensible, me perdí, la perdí en ese ejercicio infertil.

Perdí mi centro y mi posibilidad, quise envolverlo todo con mi piel y esta se rajó, dolió, perdí esa piel tambien pero… sorpresa, aquello no era el fin, era una pequena muerte, el fin de una vieja piel, el funeral de aquel viejo patrón y el comienzo de un nuevo mundo.

Realidad inmensa y exquisita, sin limites, solo el centro del aqui y el ahora, sin necesidad insatisfecha, sin acuerdo y sin discurso, todo posible, todo abierto, ¿no es eso acaso el amor?

Despues de tantos juegos de espejos, de tantas dudas y viejas cargas puedo volver a amarte, amarte con la seguridad propia que me da el saberte infinito y sin embargo seguro de tu voluntad, de tu potencia y de tu amor, un amor sin limites, tu amor sin limites Sebastian.

Nunca hubo otro camino, tal como una vez lo dijera Hölderin: “las cosas siempre estuvieron alli”, nunca hubo impuestos que pagar, codigos que descifrar ni mañanas que perpetuar, la duracion es la de los fenomenos, su eficacia la del ahora.

El miedo vive en la fantasia de la traduccion y la verdad es que no existe traduccion, todo está donde debe estar, todo intercambio será parte a parte, nada de sustitucion convencional, nada de negocios con el amor, no hay amor vendido ni comprado como no hay aquí sin ahora ni promesa inofensiva.

Subversion en progreso.

Renacimiento del arte unico compañero,  sana obseción necesaria, antigua galaxia olvidada de la ninez.

Te recupero, herramienta humana en su grado 0. Conexion con el ser que deviene sin aviso, sin deberle al ayer ni prometerle al mañana.

Obsolecencia programada del signo, desborde viceral de los sentidos, de todos aquellos ya sentidos sentidos.

Ya no un arte imposible, mejor una muerte de la fatalidad de un intelecto ambiguo e insuficiente, muerte de la muerte satisfecha y devorada por mortales como yo.

Amor real, presencia desnuda ausencia soñada. ¿No es ese el motor de la creacion?

Compañia eterna de un yo desde dentro.

No traduzcas ni expliques eso que no esta quieto, no fijes los limites de aquello que amas infinito, es hora del ahora, es hora de disfrutar, es hora de nacer una y otra vez agradeciendo a todos aquellos que fecundaron mis pequeñas muertes, mi amplia maravillosa vida presente.

 

 

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Acerca de sebastiandiazrovano

"Creo fervientemente en la revolución, no como parricidio moderno, sino más bien como excedente de sentido".

2 Respuestas a “Verpuppen

  1. te pasaste, soi terrible de pulento y en alemán y spanish más encima!

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